Klinisch-psychologische Diagnostik
Eine klinisch-psychologische Diagnostik kann dabei helfen, psychische Beschwerden besser zu verstehen, einzuordnen und mögliche Ursachen zu klären. Sie kann sinnvoll sein, wenn Sie selbst unsicher sind, was hinter bestimmten Beschwerden steckt, oder wenn eine genaue diagnostische Einschätzung für die weitere Behandlung benötigt wird. Im Mittelpunkt steht dabei immer Ihre individuelle Situation.
Ablauf
Der diagnostische Prozess beginnt mit einer ausführlichen Anamnese und Exploration. Anschließend werden klinisch-psychologische Verfahren wie strukturierte Interviews, Fragebögen und Leistungstests eingesetzt, um die Fragestellung gezielt zu beantworten.
Bei Bedarf werden zusätzlich externe Informationsquellen, beispielsweise Vorbefunde oder Fremdanamnesen mit Angehörigen, in die Diagnostik einbezogen.
Je nach Fragestellung erstreckt sich dieser Prozess über zwei bis vier Termine.
Die Ergebnisse der Diagnostik werden in einem ausführlichen schriftlichen Befund festgehalten und im Rahmen einer Befundbesprechung erläutert.
Kosten
Klinische Diagnostik – 450€
ADHS-Diagnostik – siehe AHDS-Schwerpunkt
Ich biete klinisch-psychologische Diagnostik als Privatleistung an. Der Vorteil dabei ist, dass Sie oft schneller einen Termin bekommen als im öffentlichen Gesundheitssystem, wo häufig lange Wartezeiten bestehen. Zudem können wir uns im Rahmen einer privaten Diagnostik ausreichend Zeit für Ihre Anliegen nehmen. Die Ergebnisse werden ausschließlich zur Klärung Ihrer persönlichen Fragen genutzt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie benötigen grundsätzlich keine Überweisung. Eine vorhandene Überweisung und damit einhergehende Vorbefunde können jedoch für die Diagnostik hilfreich sein. Falls Sie über eine private Zusatzversicherung verfügen, kann eine eventuelle Kostenübernahme abgeklärt werden!
Indikationen und Fragestellungen
Eine diagnostische Abklärung kann sinnvoll sein bei:
- Depressiven Beschwerden – etwa anhaltender Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Interessenverlust oder Erschöpfung
- Ängsten und übermäßigen Sorgen – beispielsweise bei sozialen Ängsten, starker Unsicherheit oder Vermeidungsverhalten
- Belastungsreaktionen, Burnout – wenn psychische Beschwerden im Zusammenhang mit belastenden Lebensereignissen oder länger anhaltendem Stress auftreten
- Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen – insbesondere wenn unklar ist, ob diese beispielsweise im Rahmen von ADHS, einer Depression, Angst oder einer anderen Belastung auftreten
- Problemen mit Antrieb, Motivation oder Selbstorganisation
- wiederkehrenden oder schwer einzuordnenden psychischen Beschwerden
- Differentialdiagnostischen Fragestellungen, wenn verschiedene mögliche Erklärungen für die Beschwerden in Betracht kommen
